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Ringvorlesung zum Bundesteilhabegesetz und seine (möglichen) Folgen für die Region

Veranstaltungs-Titel

Ringvorlesung zum Bundesteilhabegesetz und seine (möglichen) Folgen für die Region


Beschreibung

In dieser Ringvorlesung kommen unterschiedliche Akteure und Akteurinnen mit ihrer jeweiligen Expertensicht zu Wort. Sie loten Chancen und Barrieren aus, die mit der Umsetzung des BTHG verbunden sind.

Diese Ringvorlesung ist eine berufliche Fortbildung, die vom Team des Studiengangs Heilpädagogik/Inclusion Studies initiert und durchgeführt wird. Jede Vorlesung besteht aus Vortrags- und Diskussionsanteilen. Im Anschluss an jede Vorlesung bestehen jeweils noch individuelle Gesprächsmöglichkeiten. 

Vortrag:

Bundesteilhabegesetz - Was verändert sich für die Kinder- und Jugendhilfe?

Referentin: Jenny Axmann, Wissenschaftliche Referentin Referat Recht, Bundesvereinigung Lebenshilfe Berlin

Mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention trägt das BTHG seit 2017 dazu bei, Menschen mit Behinderungen die volle und wirksame soziale und kulturelle Teilhabe an Bildung, Arbeit und Freizeit zu ermöglichen. Individuelle Bedarfsermittlung und Teilhabeplanung für eine selbstbestimmte Lebensführung sollen personenzentriert und trägerübergreifend erfolgen.

In vier Phasen (2017-2020) wird die Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe herausgelöst und zu einem eigenständigen und Leistungs- und Teilhaberecht weiterentwickelt (SGB IX). Menschen mit Behinderungen, deren Selbstvertretungen (Verbände, Vereine etc.) und Familien bringen sich in diesen Übergangsprozess aktiv ein. Die Teilhabeberatung erfolgt trägerunabhängig und auf der Basis des Peer-Counseling (Beratung Betroffener durch Betroffene).

Angehörige und Fachleute im bestehenden Bildungssystem, im bisherigen Arbeits- oder Wohnbereich sind gefordert, Menschen mit Behinderungen über ihre (Menschen-)Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten umfassend zu informieren und ihnen, wenn nötig, bei deren Wahrnehmung zu assistieren.

Gegenwärtig herrscht bei Leistungsträgern und -erbringern der Behindertenhilfe noch große Verunsicherung, wie dieser weitreichende „Systemwechsel“ in die Praxis umgesetzt werden kann. So wird z.B. ab Januar 2019 sachsenweit mit der Integrierten Teilhabeplanung (ITP) ein neues Bedarfsermittlungsverfahren etabliert, das noch viele Fragen aufwirft.

Flyer zur Veranstaltung


Datum und Uhrzeit

06.12.2018, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr


Ort

Hochschule Zittau/Görlitz, Campus Görlitz


Adresse

Zugang über die Brückenstr. 1, Gebäude G I, Hörsaal 1.01
02826 Görlitz Görlitz


Organisator/Ansprechpartner

Hochschule Zittau/Görlitz
03583 612 4356
weiterbildung@hszg.de


Preis

10,00 EUR


Weitere Informationen zur Veranstaltung


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