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Schwimmen trotz Behinderung

8. Chemnitzer Schwimmmeeting der Geistig- und Mehrfachbehinderten

Zum nunmehr 8. Chemnitzer Schwimmmeeting der Geistig- und Mehrfachbehinderten fanden sich vergangene Woche über 80 Teilnehmer - Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Schulen, Betreuungseinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung - zum Kräftemessen in unterschiedlichen Schwimmdisziplinen und Distanzen in der Schwimmhalle am Südring in Chemnitz ein.

Der Verein zur Förderung von Integration durch Sport e.V. als Ausrichter des Schwimmmeetings wurde u. a. wieder durch die BFV Ascota Chemnitz e.V. unterstützt.

"Die Teilnehmer mit Lernbehinderung trainierten fleißig für diesen Höhepunkt mit etwa 180 Starts", berichtet Falk Friedich, Vertreter Behindertensport Chemnitz. "Diesmal nahmen auch Kinder und Jugendliche teil, deren Behinderung eine große Herausforderung darstellt, sich überhaupt in einem Wettkampf zu stellen. Und alle gaben in einer mitreißenden Wettkampfatmosphäre ihr Bestes. Und jeder war ein Gewinner - auch wenn im jeweiligen Wettkampf andere Schwimmer etwas früher am Beckenrand ankamen, hat doch jeder Starter die eine oder andere eigene Barriere überwinden können."

Ein Höhepunkt und Generalprobe war das Schwimm-Meeting auch für die sechs Jungen der Schwimmstaffel des Regionalbereiches Chemnitz, welche sich erneut für das Landesfinale der Geistigbehindertenschulen in Sachsen, direkt am Folgetag, dem 16. Mai qualifizierten.

Zur Siegerehrung sind alle belohnt worden: Auch jeder Teilnehmer, der keine der begehrten Medaillen erringen konnte. Überraschungsgast war u. a. Malte Ziegenhagen, Spieler und Mannschaftskapitän der Pro A Basketballmannschaft der Niners.

"Das war eine große Anerkennung und Würdigung eines erfolgreichen Sportlers ohne Handicap für die sportlichen Leistungen der Sportler mit einem Handicap", gibt Falk Friedrich die Eindrücke von der Siegerehrung wieder.

v. r. n. l.: Kerstin Stopp, BfV Ascota und Malte Ziegenhagen, Niners Pro A Mannschaft mit den glücklichen Siegern I Foto: Falk Friedrich