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Ein Supermarkt für Blinde und Sehbehinderte

Zwei Design-Studentinnen, Maria Scherlies und Svenja Schulz, an der HTW Berlin haben in ihrer Bachelorarbeit einen Supermarkt für blinde und sehbehinderte Personen entwickelt.

Seheingeschränkte und blinde Menschen haben oft Schwierigkeiten sich im Supermarkt zurecht zu finden.
Diesem Problem sind die zwei Design-Studentinnen, Maria Scherlies und Svenja Schulz, an der HTW Berlin in ihrer Bachelorarbeit nachgegangen und haben einen Supermarkt für blinde und sehbehinderte Personen entwickelt.

Mit einer simplen Grundstruktur, Symbolen, kontrastreichen Farben und einem Bodenleitsystem soll seheingeschränkten Personen geholfen werden, sich ohne Probleme zurechtzufinden.

„Wir verstehen unsere Bachelorarbeit zunächst als eine Art Denkanstoß. Zurzeit fehlt sowohl bei Gestalterinnen und Gestaltern als auch bei Entscheidungsträgern das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Thematik.
Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Austausch mit anderen zu suchen, Feedback zu sammeln und Verbesserungen an unserem Konzept vorzunehmen.
In Zukunft soll daraus ein Leitfaden für die Gestaltung inklusiver Supermärkte entstehen, der dann als Grundlage für die Umsetzung dienen könnte.“

- Maria Scherlies und Svenja Schulz
 
Den gesamten Artikel und Podcast findet ihr in der neuen Ausgabe des Magazins „Sichtweisen“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) oder auf der Website unter:
https://www.dbsv.org/sichtweisen-podcast.html

Ein wirklich tolles Projekt!

Eine Zeichnung zeigt die Anordnung der Regalbuchten. Sie sind mit Symbolen wie Bretzel und Bonbon gekennzeichnet, die auch auf dem Bodenleitstreifen zu sehen sind