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Veranstaltungen

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Die Wanderausstellung "Weil Vielfalt fetzt"

ab 20.09.2022 in Dresden

ab 11./12.2022 in Zwickau

ab 13.01.2023 in Chemnitz

ab 16.03.2023 in Leipzig

Projekt zur Sensibilisierung

Regionen

Hier finden Sie alle Inklusionsangebote und -informationen aus Ihrer Region.

Junge Menschen für Reportage gesucht

Junge Gesichter (0-35J) für Kampagne "Gesichter der Inklusion" gesucht.

 

Was ist das Inklusionsnetzwerk Sachsen?


Nachrichten

Heike Engelien (vorne rechts), Katja Rößner (links) und Susanne Rößner (hinten mitte) stehen zwischen den Aufstellern ihrer Wanderausstellung im Hygienemuseum

Seit dem 20. September ist die Wanderausstellung "Weil Vielfalt fetzt" im Foyer des Hygienemuseum Dresden kostenlos zu bewundern.

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Das Logo des Podcasts Weil Vielfalt fetzt.

Der Podcast "Weil Vielfalt Fetzt" der LAG Selbsthilfe Sachsen ist jetzt verfügbar.

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Ein Blatt auf dem das Wort Bewerbung steht über dem ein Stift liegt

Die Geschäftsstelle des Beauftragten der Sächsichen Staatsregierung für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen sucht einen Sachbearbeiter…

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Das Logo mit Schriftzug des Bundesteilhabepreises 2022

Der Bundesteilhabepreis hat in diesem Jahr den Schwerpunkt "Wohnen barrierefrei - selbstbestimmt - zeitgemäß"

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Ich komme ursprünglich aus Dresden und bin nach dem Abitur nach Belgien gegangen, um einen Freiwilligendienst zu absolvieren. In Belgien habe ich in Ciney gewohnt. Gearbeitet habe ich in einem 5000-Einwohner-Ort in der Nähe von Ciney. 

Eigentlich bestand meine Haupttätigkeit darin, in einem Kinder- und Jugendheim zu arbeiten. Als ich dort im Oktober 2020 ankam, habe ich mich zuerst mit der Leiterin des Kinder- und Jugendheims unterhalten. Erst in dem Gespräch kam tatsächlich heraus, dass sie auch möchte, dass ich einmal pro Woche in einer Art Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen arbeite. Da ich vorher noch keinen Kontakt zu Menschen mit Behinderung hatte, hatte ich am Anfang komische Vorstellungen im Kopf. Für mich war das eine mentale Umstellung, aber als ich dann das erste Mal Kontakt zu den Bewohnern im Wohnhaus hatte, habe ich gemerkt, dass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Es gab eine Bewohnerin, die hat mir gleich beim zweiten Mal ein Freundschaftsarmband gegeben. Und da habe ich gedacht: Wow! 

Vielleicht ist es auch der Kontrast zum Kinder- und Jugendheim. Dort arbeitet man mit Kindern und Jugendlichen, die mit sich zu kämpfen haben, weil sie Dinge in der Vergangenheit erlebt haben. Deshalb muss man sich um diese jungen Menschen bemühen. Ihnen muss man ganz viel geben, viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Und an dem Tag, an dem ich mit den Menschen mit Behinderung gearbeitet habe, habe ich gemerkt, dass da ganz viel zurückkommt. Ich gebe etwas und sie geben ganz viel zurück, einfach, weil sie so glücklich sind, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Das hat mir sehr gutgetan. Deshalb war der Tag im Wohnhaus mein Lieblingstag. Ab Februar 2021 habe ich das Freizeitangebot für die Menschen mit Behinderungen dann alleine gemacht. Ich bin mit ihnen spazieren oder in die Bücherei gegangen, wir haben Dokus geguckt und darüber geredet. Ich fühlte mich dort sehr frei und konnte viele Dinge machen. Aber ich habe auch gemerkt, dass ich durch die ganze Freiheit eine Machtposition hatte. Ich habe versucht positiv auf die Menschen einzuwirken und meine Position nicht auszunutzen.

Gesamtes Interview siehe Link in Bio
Ich komme ursprünglich aus Dresden und bin nach dem Abitur nach Belgien gegangen, um einen Freiwilligendienst…