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Veranstaltungen

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Die Wanderausstellung "Weil Vielfalt fetzt"

ab 20.09.2022 in Dresden

ab 11./12.2022 in Zwickau

ab 13.01.2023 in Chemnitz

ab 16.03.2023 in Leipzig

Was ist das Inklusionsnetzwerk Sachsen?


Regionen

Hier finden Sie alle Inklusionsangebote und -informationen aus Ihrer Region.

Junge Menschen für Reportage gesucht

Junge Gesichter (0-35J) für Kampagne "Gesichter der Inklusion" gesucht.

Interview zu "Gesichter der Inklusion"

Das MDR KULTUR Spezial fragt nach bei der Aktion "Gesichter der Inklusion", die Menschen porträtiert, die Inklusion leben. Ihre Geschichten finden sich schon heute bei uns, später soll eine Ausstellung sie zeigen.

Hier das Interview:

Nachrichten

Die verschiedenen Videobotschaften der Aktion Eine Minute für inklusion aus dem Jahr 2020

Anlässlich der Messe "INKLUSIVA" ruft die LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz zur Einsendung von Botschaften zum Thema Inklusion auf.

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Zwei Rollstuhlfahrer fahren auf einem Bürgersteig entlang. Eine Frau läuft neben Ihnen

Vom 13. - 15. Juni haben wir von der LAG SH Sachsen gemeinsam mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LaSuV) mehrere Sensibilisierungsrundgänge...

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Am 1. Juli 2022, um 10 Uhr findet eine integrative Musiktheaterorstellung im Großen Haus des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen statt.

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Das Logo der Veranstaltung mit den relevanten Daten

Am 11.06.2022 findet der Aktionstag "VOLL Normal - Plauen 900" in Plauen statt

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Ich bin Anouk. Ich bin 18 Jahre alt und habe im letzten Sommer mein Abitur gemacht. Danach habe ich mich entschieden, einen Freiwilligendienst in Russland, in Sankt Petersburg, bei einer russischen Organisation namens „Perspektivy” zu absolvieren. „Perspektivy“ arbeitet mit Menschen mit Behinderungen und setzt sich vor allem dafür ein, dass diese Menschen besser in die russische Gesellschaft inkludiert werden, weil es in Russland doch noch so ist, dass diese Menschen sehr außerhalb der Gesellschaft stehen. 

Ich war im Kindertageszentrum, welches im Norden von Sankt Petersburg liegt. Dort habe ich vor allem pflegerische Tätigkeiten gemacht. Das lag daran, dass die Kinder sehr stark eingeschränkt waren. Sie saßen zum größten Teil im Rollstuhl. Sie konnten nicht sprechen und sich nicht richtig bewegen. Ich habe die Kinder gewickelt, gefüttert und sie aus dem Rollstuhl auf den Boden gelegt. Mit einem Kind konnte ich auch spielen. Am Anfang ist eine Spezialistin ins Zentrum gekommen und hat uns zwei Freiwilligen genau gezeigt, wie man Kinder aus und in den Rollstuhl hebt. Vor allem auch wie man sie anfasst. Das ist ganz wichtig. Sie hat später auch immer noch kontrolliert, ob wir alles richtig machen. Da habe ich schon viel gelernt.

Als der Krieg in der Ukraine begonnen hat, hat „Perspektivy“ und unsere Entsendeorganisation gesagt, dass es unsere Entscheidung ist, ob wir das Land verlassen oder nicht. Ich habe erstmal von mir selbst aus entschieden, dort zu bleiben. Ich habe mich dort auch sehr wohl gefühlt. Ich habe die Zeit dort sehr genossen. Aber dann hat man die Nachrichten gehört. Das Auswärtige Amt hat sich erst später - meiner Meinung nach zu spät - eingeschaltet.

Ich habe einen riesengroßen Respekt vor Menschen, die sich um Menschen mit Behinderungen kümmern. Das ist nicht einfach, vor allem wenn man sich um Menschen mit sehr starken, mehrfachen Behinderungen kümmert, weil man da nicht sehr viel zurückbekommt. Ein Lächeln hat da schon einen viel, viel größeren Wert, als wenn man mit ‚normalen‘ Kindern arbeitet. Das habe ich immer sehr geschätzt, wenn da irgendwas zurückkam. Es kam nicht viel, aber wenn, dann habe ich mich sehr gefreut.
Ich bin Anouk. Ich bin 18 Jahre alt und habe im letzten Sommer mein Abitur gemacht. Danach habe ich mich...