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Rückblick auf den inklusiven Poetry Slam „Weil Vielfalt gemeinsam fetzt“

Inklusion sollte nicht nur im Alltag, sondern ebenso in Kunst und Kultur selbstverständlich sein. Wie lebendig und inspirierend Vielfalt auf der Bühne wirken kann, zeigte der inklusive Poetry Slam „Weil Vielfalt gemeinsam fetzt“, der am 28. Januar 2026 in der Groove Station Dresden stattgefunden hat. Der Abend war Teil der Poetry-Slam-Reihe „Geschichten übern Gartenzaun“ und wurde von der LAG SH Sachsen in Kooperation mit der AOK Plus und der TKK veranstaltet.

Charmant und mit viel Humor führte Moderatorin Kaddi Cutz durch den Abend und schuf einen offenen Raum, in dem sich die vier Künstler*innen kreativ entfalten konnten. Felicitas Friedrich, Svenja Hartmann, Johannes Keim und Cris Ortega begeisterten das Publikum mit eindrucksvollen Beiträgen, die persönliche Erfahrungen, Gefühle und Perspektiven von Menschen mit Einschränkungen sichtbar machten. Die Texte waren sowohl berührend wie authentisch und ermöglichten dem Publikum intime Einblicke in diese vielfältigen Lebensrealitäten. Gleichzeitig sorgten humorvolle oder weltpolitische Texte für Leichtigkeit, Abwechslung und ein breites thematisches Spektrum.

Ein Poetry Slam ist immer auch ein Wettbewerb um die beste literarische Performance. Die Entscheidung viel sehr schwer, aber im Finale konnte sich Svenja Hartmann ganz knapp gegen die anderen Künstler*innen durchsetzen und den Sieg an diesem Abend für sich verbuchen. Wir gratulieren Svenja und den anderen Künstler*innen für ihre leidenschaftlichen Performances und hoffen, dass sie auch weiterhin die Bühnen mit ihrer eindrucksvollen und authentischen Poesie bereichern.

Der inklusive Poetry Slam zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd Inklusion auf der Bühne sein kann. Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden, Unterstützer*innen, Sponsor*innen und dem fantastischen Publikum, das diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat.

Vielen Dank!