Zum Hauptinhalt springen

Veranstaltungen

Suchen und finden Sie Veranstaltungen in Ihrer Region.

Die Wanderausstellung "Weil Vielfalt fetzt"

bis 08.01.2023 in Zwickau

ab 13.01.2023 in Chemnitz

ab 16.03.2023 in Leipzig

www.weilvielfaltfetzt.de

Projekt zur Sensibilisierung

Regionen

Hier finden Sie alle Inklusionsangebote und -informationen aus Ihrer Region.

Fernsehbericht über die Wanderausstellung

MDR selbstbestimmt berichtet über die Wanderausstellung "Weil Vielfalt fetzt". Link zur Sendung: ARD-Mediathek

 

Was ist das Inklusionsnetzwerk Sachsen?


Nachrichten

Logo der VHS Sächsischen Volkshochschulverbandes

Sächsische Volkshochschulverband sucht Mitarbeitende

Weiterlesen
Ein schwarzes Smartphone (links) neben einem klassischen, schwarzen Wahlscheibentelefon (rechts)

Vom 24. Oktober 2022 bis zum 31.Juli 2023 berät eine Telefon-Hotline blinde und sehbehinderte Menschen zu Videokonferenzen

Weiterlesen
Ein junger Mensch beim Breakdance tanzen. Darüber der Schriftzug "Breaking Out - Breakdance-Kurse für Menschen mit Behinderung"

Das 84’TIL -Zentrum für urbane Kultur e.V. bietet regelmäßig Breakdance-Kurse für Menschen mit Behinderung in Dresden an.

Weiterlesen
Ein leerer Rollstuhl steht vor einer weißen Wand

Es gibt noch Plätze in der Schulung "Das richtige Hilfsmittel für mich" der LAG Selbsthilfe Sachsen

Weiterlesen

Social Media

Das Inklusionsnetzwerk
in den
sozialen Medien
Werden Sie aktiv
und folgen Sie uns –
wir freuen uns über Ihre Beiträge und Kommentare.

Instagram

Ich bin Justus Steinfeldt, 25 Jahre alt und sehbehinderter Fotograf. Im 7. Semester studiere ich dual Mediendesign in Ravensburg am Bodensee. In meinem Ausbildungsbetrieb in Dresden bei @sandstein_neue_medien arbeite ich an der Umsetzung von barrierefreien Websites. 

Zum Designstudium bin ich durch die Fotografie gekommen. Seit über 12 Jahre fotografiere ich leidenschaftlich. In meinen Bildern möchte ich zeigen, wie ich sehe und die Welt wahrnehme. Dafür gestalte ich abstrakte Bilder, nur bestehend aus Strukturen, Formen und Farben und verdichte Perspektiven. 

Für manche klingt es vielleicht widersprüchlich – sehbehinderter Fotograf. Aber die Fotografie ist schon lange ein Teil von mir. Und als ich angefangen habe, habe ich nie gedacht: Kann man das mit Sehbehinderung machen? Ich habe es einfach gemacht und gemerkt: Das macht Spaß! Und warum soll man es dann nicht tun? Ich sehe nun mal so und das ist auch gut so. Von daher ist Fotografie und Gestaltung für mich ein wichtiger Teil des Lebens, trotz scheinbarem Widerspruch. 

Sehbehinderung heißt bei mir, dass ich auf meinem besseren Auge mit Hilfsmitteln mit 20 % Sehschärfe sehe. Meine Sehbehinderung, Grauer Star, ist angeboren. Durch Hilfsmittel komme ich aber sehr gut zurecht. Ohne würde ich beispielsweise nicht erkennen, was an der Straßenbahn steht. Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass man Zugang schafft. Dass einem ein normales Leben ermöglicht wird. Dass man beispielsweise einfach in ein Gebäude hineinkommt. Aber auch, dass man die gleichen Informationen bekommt wie alle anderen. 

Ich finde, die Behinderung sollte aber nicht im Vordergrund stehen, sondern die Persönlichkeit: Wie wir drauf sind, was wir für Erfahrungen teilen. Und zum Thema Mitleid: Aus meiner eigenen Perspektive kann ich sagen, dass man sich irgendwie auch damit abfindet, behindert zu sein oder irgendwie abfinden muss. Und danach ist es einfach Alltag und man macht seine Sachen und es ist ganz normal. Ich denke nicht den ganzen Tag darüber nach: „Jetzt bin ich behindert. Oh je!“ Gar nicht. Ich kenne es nicht anders. Für mich ist es normal. Und ich bin glücklich so. Am Ende ist es halt einfach ein ganz normales Leben.
Ich bin Justus Steinfeldt, 25 Jahre alt und sehbehinderter Fotograf. Im 7. Semester studiere ich dual…